A Modo Mio in der Brückenstraße 1, Uelzen. Neapolitanische Pizza aus dem Holzofen, hausgemachte Pasta, ein herzliches Team. Unser Besuch beim Pre-Opening am Schnellenmarkt, mit Pizzarand-Liebe, Hund am Tisch und gutem Kaffee.

Da scrollt man auf Instagram durch den Feed, und plötzlich steht es da. In Uelzen eröffnet ein neues italienisches Restaurant. Mit Pre-Opening sogar, am 12. Mai 2026, einen Tag vor der offiziellen Eröffnung.
Also haben wir, Magdalena und Martin, uns einen Platz geschnappt. Wir wollten das A Modo Mio unbedingt ausprobieren.
Pizza lieben wir einfach, aber wer auch nicht 😁
...wie ein Raum, in dem jemand nachgedacht hat...

Einfach Gemütlich. Aufeinander abgestimmte Farben. Schöne Bilder an der Wand. Auch von Ikonischen Filmen. Sitzbereiche, in denen du dich gern niederlässt.
Es wirkt nicht wie eine Pizzeria, die schnell hochgezogen wurde, sondern wie ein Raum mit Konzept und mit Detail verliebheit.
Nachdem wir einen schönen Sitzplatz gefunden und kurz darauf unsere Bestellung aufgegeben haben, gab es vor ab eine Vorspeise vom haus auf.
Hausgebackenes Brot. Oliven. Olivenöl.

Klingt simpel. Erzählt aber viel über eine Küche. Wer sich morgens hinstellt und Brot backt, weil er Gäste empfängt, ist anders aufgestellt als jemand, der eine Tüte aufreißt. Das Brot hat uns jedenfalls sehr geschmeckt.
Aber kommen wir zu dem Gericht, weshalb man üblicherweise zum Italiener geht 😎
Martin hat ein dramatisches Verhältnis zu Pizzarändern.
Wenn der Rand nicht stimmt, ist die Pizza für ihn ungefähr so spannend wie Aufzugmusik. Weich muss er sein, ein bisschen luftig, mit den kleinen Blasen vom heißen Holzofen geküsst.
Als wir gelesen haben, dass im A Modo Mio neapolitanische Pizza serviert wird, war er ganz gespannt ob es genau so wir wie Martin es sich vorstellt...
Und was sollen wir sagen, Sie haben geliefert.

Boden dünn in der Mitte, am Rand luftig-weich, leicht charrig vom Holzofen. Das war keine Maschine. Das war eine Hand. Die Ränder sind unregelmäßig, der Teig hat eine Geschichte.
Als Vegetarier, haben wir direkt drei vegetarische Pizzen bestellt und keine davon hat uns enttäuscht. Eine Gemüsepizza, eine mit Champignons, eine mit Oliven und Knoblauch.
Das Gemüse ist angeröstet, nicht wässrig. Mit dem Käse so verbandelt wie zwei alte Freunde. Tomatensauce, die nach Tomate schmeckt. Käse, nicht aus der Tüte. So muss Pizza 😍

Übrigens, die Gemüsepizza hat es nicht aufs Foto geschafft. Sie war schneller weg als die Kamera bereit war. Mehr Bewertung braucht es nicht.
Pizzarand reintunken, Augen zu, glücklich sein. Cremig, frisch geknoblaucht, knapp unterhalb der sozialen Notlage.
Eine Regel gibt es. Alle am Tisch müssen mitessen. Wer als Einziger zugreift, fährt anschließend mit einer Knoblauchwolke nach Hause. Ein Date an dem Abend kannst du auch direkt absagen.

Wir haben das Team am ersten Tag erlebt. Ehrlich, freundlich, aufmerksam.
Und ein bisschen nervös. Was wir sympathisch fanden.
Wer am ersten Tag nicht nervös ist, hat entweder schon zehn Restaurants eröffnet oder kein Herz für das, was er tut.
Die Herzlichkeit war von Anfang an da. Von der Begrüßung an der Tür bis zum letzten Espresso. Apropos Kaffee ☕. Der war richtig gut.
Über Toiletten in Restaurants schreibt man eigentlich nicht. Wir schon...
Meistens gilt diese Regel. Restaurants sehen vorne hübsch aus, hinten am WC wird gespart. Im A Modo Mio nicht.
Die Waschräume sind schick. Der Vorraum hat sogar einen eigenen Sitzplatz. Auf den wird sich vermutlich nie jemand setzen, außer das WC ist gerade besetzt. Aber er ist da. Die Liebe zum Detail bis in den letzten Winkel.
Wer einen Italiener daran erkennt, wie ernst er die unsichtbaren Räume nimmt, ist hier richtig.
Ja. Unser Hund durfte mit rein.
Im A Modo Mio in Uelzen sind Vierbeiner willkommen. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht überall. Wer mit Hund unterwegs ist und beim Essen nicht jedes Mal verhandeln will, ist hier richtig.
Jetzt haben wir über fast alles gesprochen, aber wer macht das alle mit so einer leidenschaft?
Gründer und Küchenchef ist Dražen Džigumović. Der Mann, der Pizza mit Anspruch nach Uelzen bringt.
Sein Satz, den wir uns gemerkt haben: „Das A Modo Mio ist mein Zuhause und für ein paar Stunden auch eures." Klingt PR-mäßig, wenn man es liest. Aber genauso fühlt es sich an.
Sein Konzept ist überschaubar und genau deswegen gut. Italienische Klassiker mit Handwerk. Neapolitanische Pizza aus dem Holzofen, hausgemachte Pasta, Vorspeisen, ein paar Spezialitäten. Dazu Aperitivo-Kultur an der Bar, von Negroni über Spritz bis Eigenkreationen.
... mit Hilfe von A Moda Mio. Mitten am Schnellenmarkt, in der Brückenstraße 1, in Uelzen.
Der Schnellenmarkt war vor langer Zeit eine Partymeile. Dann ein Platz im Dornröschenschlaf. Jetzt wacht er auf. Die Hansestadt Uelzen positioniert ihn als „Kunst- und Kulturviertel", und das spürst du, wenn du drüber läufst.
Nebenan gibt es das Crazy Cock ,ein Irish Pub, The Gambit, eine Bar mit Schachtischen und Wein.. Das A Modo Mio passt in dieses Viertel wie eine fehlende Pizza-Scheibe in die Box.
Genau die Art von Gastronomie, die der Schnellenmarkt gerade braucht. Handwerklich, eigen, mit Liebe gemacht.

Wenn du in einem unserer Uhlpartments in der Altstadt von Uelzen wohnst, sind es rund fünf Minuten zu Fuß.
Unsere Empfehlung. Denn so nimmst Du noch ein bisschen Uelzen mit, und nach etwas Pizzen ist Bewegung sowieso keine schlechte Idee 😁
Wenn du doch mit dem Auto unterwegs bist, dann park dein Auto direkt in der Brückenstraße. Dann parkst du praktisch, direkt bei A Modo Mio.
Die Pizza 🤍. Auf jeden Fall die Pizza, mit den tollen Rand.
Beim nächsten Mal abends. Mit einem Spritz vorab.
Bis dahin, buon appetito, lieber Dražen. Und vielen Dank für den Rand.
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